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Audiatur et altera pars

Medienförderung

Während das Milliarden-Staatsfernsehen eine Zwangsgebühr erhebt, die weltweit ihresgleichen vergeblich sucht (so hoch ist keine Mediensteuer der Welt) und die Mediengroßkonzerne A-Z Medien, Somedia, Tamedia und Ringiert prächtig von vielen Abermillionen an Presseförderung profitieren, bekommen kleine Medien keine Unterstützung.

Namentlich Internetmedien sind gänzlich ausgenommen von der Presseförderung, obwohl hier die meiste Meinungsvielfalt und Kreativität vorliegt. Sie bekommen keinen einzigen Rappen gemäß aktuellem Medienförderungsgesetz.

Und dies, obwohl im Internet die Zukunft liegt.

Was sich ändern muß

Verschiedene Stimmen fordern (zurecht) eine Änderung des Presseförderungsgesetzes. Nicht nur die Mediengroßkonzerne, also das 4er-Kartell der Schweiz, sollen Gelder erhalten, sondern der Förderung von Meinungsvielfalt käme es vielmehr zugute, wenn innovative, unabhängige kleine Medien ebenfalls gefördert werden.

Sie müßten eigentlich sogar besonders gefördert werden.